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Geschäftsführer Mayrhofer im Interview: "Ich mag Herausforderungen"

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Waldpension Geschäftsführer David Mayrhofer im Interview mit dem Magazin sichtweisen der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs

Nach Abschluss der HBLA in Amstetten begann David Mayrhofer, in Wien Volkswirtschaft zu studieren. Als Studentenjob begann er als Rezeptionist zu arbeiten – und damit war der Weg vorgezeichnet. Von da an galt seine Leidenschaft der Hotellerie. Jahre im Ausland folgten. Nach New Orleans, New York, Irland, Großbritannien und Dallas ging es zurück nach Europa, für viele Jahre war Prag das neue Arbeitsumfeld. Doch jetzt ist David Mayrhofer sesshaft geworden. Hausbau in Payerbach und neue Aufgabe in Hochegg bei Grimmenstein fielen perfekt zusammen. Seit Juni ist der 41-Jährige der neue Geschäftsführer der Waldpension und hat sich Zeit genommen, um ein paar Fragen zu beantworten.

sichtweisen: Warum haben Sie sich für die Waldpension als neuen Aufgaben bereich entschieden?

David Mayrhofer: Ich hatte die schnelllebigen City Hotels satt und wollte vor allem etwas Sinnvollestun, etwas Langlebiges. Meine Großmutter ist 100 Jahre alt, und an ihrem Beispiel sehe ich die Herausforderungen des Alterns. Sowohl für die Person, die langsam nicht mehr so selbstständig leben kann wie gewohnt, als auch für die Angehörigen.

sichtweisen: Was ist so besonders an der Waldpension? Auf jeden Fall das persönliche Service! Wir gehen die extra Meile und haben einen individuellen Zugang zu unseren Gästen und Bewohnern. Alte Menschen leben von Erinnerungen. Unser Anspruch ist es, durch neue Erlebnisse neue Erinnerungen zu schaffen. Wir leben ja in der Gegenwart, und deshalb soll diese Gegenwart schön sein! Immer wieder ist vom Geist der Hilfsgemeinschaft die Rede – ich finde, den spürt man hier, und dieser soll uns weiterhin leiten.

"Ich wollte etwas Sinnvolles tun, etwas Langlebiges." - David Mayrhofer

sichtweisen: Was für Ziele und Wünsche haben Sie für die Waldpension?

David Mayrhofer: Die Waldpension soll ein Wohnhaus sowohl für Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch für Urlauberinnen und Urlauber sein, in dem sich alle wohlfühlen. Außerdem wollen wir natürlich die Belegzahlen erhöhen. Es gibt auch schon einige Ideen, wie man das Angebot z. B. für Urlauber attraktiver gestalten kann.

sichtweisen: Was war oder ist die größte Herausforderung?

David Mayrhofer: Jung und Alt zu verbinden. Urlauber und Pensionisten sollen sich beide an diesem Ort wohlfühlen, wir wollen allen Ansprüchen gerecht werden. Das Modell des Generationenwohnens ist da in gewisser Weise Vorbild.

sichtweisen: Gibt es bereits ein besonderes Highlight aus den vergangenen Monaten?

David Mayrhofer: Ja, dass der Marterlpark wieder begehbar gemacht wurde! Das war – und ist nach wie vor – eine sehr schweißtreibende Arbeit. An dieser Stelle möchte ich ein großes DANKE an die Unterstützung aus dem Ort sagen! Es ist eine Freude, zu sehen, wie viel sich hier schon verändert hat. Wenn dann der Kindergarten ein Picknick veranstaltet oder Gäste von anderen Heilanstalten spazieren gehen, dann geht einem das Herz auf! Und falls jemand ein neues Marterl spenden möchte – Anfragen werden gerne entgegengenommen! -

sichtweisen: Gibt es etwas, was Sie unseren Leserinnen und Lesern noch sagen möchten?

David Mayrhofer: Die Waldpension bietet so viel! Die wunderschöne Gegend, die herzliche Atmosphäre, das frisch gekochte Essen, ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm – kommen Sie und überzeugen Sie sich selbst! Wir freuen uns auf Sie!

sichtweisen: Danke für das Gespräch!